10/30/17

„ton ab“ mit der Dänin Kristina

Tilmann Höhn & KristinaImmer wieder mittwochs… Die nächste 2017er Ausgabe der „ton ab“ findet am Mittwoch, 1. November 2017, ab 19.30 Uhr im Kulturforum am Schillerplatz mit „Gazebo Tree“ sowie Tilmann Höhn und Kristina Kristoffersen statt.

Mit 16 Jahren hatte Kristina ihr CD-Debüt bei Sony unter dem Namen Kay Lou, gründete die Band „Spurv Laerke“, stand auf Bühnen mit „Duran Duran“ oder „Take That“ und arbeitet in letzter Zeit an dem originellen Projekt „Mono Girl“. Ihre klare Stimme und ihre Electronics ergeben eine hörenswerte Symbiose. Das Duo verspricht, eine Menge neue Musik mitzubringen.

Karten an der Abendkasse

Karten zur „ton ab“ gibt es nur an der Abendkasse. Diese können unter den Rufnummern 0611 / 31-3035 oder 0611 / 31-3641 reserviert werden. Reservierte Karten müssen spätestens 15 Minuten vor Beginn des Konzerts an der Abendkasse abgeholt werden, der Einlass erfolgt jeweils 30 Minuten vor Konzertbeginn.

10/30/17
Tilmann Höhn & Yvonne Mwale & Mohammed Twaba

Mit Yvonne & Twaba In der Alten Kirche

Quelle: Wiesbadener Tagblatt

Tilmann Höhn & Yvonne Mwale & Mohammed TwabaVon Hendrik Jung

KONZERT Yvonne Mwale und ihre Band begeistern Publikum im Zentrum Alte Kirche

NIEDERNHAUSEN – Am Ende ist aus dem Konzert eine ausgelassene Party geworden. Zunächst braucht es zwar etwas Überzeugungskraft von Yvonne Mwale, damit sich bei ihrem Auftritt im Zentrum Alte Kirche etwa ein Drittel der rund sechzig Gäste von seinen Stühlen erhebt. Dann aber lassen sie sich endgültig von der vibrierenden Musik des Trios mitreißen und tanzen vor der Bühne sowie zwischen den Tischen. Die Sängerin selbst nutzt schon zuvor die virtuosen Solo-Passagen von Gitarrist Tilmann Höhn und Perkussionist Twaba zu kurzen Tanzeinlagen.

Mal raubtierartig wild, mal schlangenhaft geschmeidig bedient sie sich dabei zum Teil Elementen traditioneller Tänze aus ihrer Heimat im Osten Sambias. Einige ihrer Lieder beschreiben die bergige Landschaft und die Tiere, die dort leben. Dass die Texte von Yvonne Mwale überwiegend in ihrer Heimatsprache Senga gesungen werden, macht dabei nichts aus, denn die 27-Jährige vermittelt ihre Botschaften mit ihrer kraftvollen Soulstimme auch auf emotionaler Ebene deutlich und klar.

Perlendes Saitenspiel und funkige Elemente

Dabei wird sie kongenial unterstützt durch den tansanischen Perkussionisten Twaba. Unablässig mischt er den warmen, weichen Klang der Congas mit den schärferen Tönen der Djembé. Bei seinem mitreißenden Spiel bricht sich spürbar überschwängliche Lebensfreude ihre Bahn. Wenn die Musik mal etwas sanfter wird, schlägt er auch die Cowbell mit den Händen an, was der Glocke einen eigentümlich warmen Klang entlockt oder streicht über die hängenden Stäbe des Chimes-Glockenspiels.

Dies dient außerdem dazu, um mit Tilmann Höhn über Wendepunkte in der Musik des Trios zu kommunizieren. Denn fließende Übergänge mit ansatzlosen Tempo- und Rhythmuswechseln sowie einer ausdrucksstarken Dynamik prägen immer wieder das Zusammenspiel. Der Ausnahme-Gitarrist wechselt dabei in der Hauptsache zwischen einer verstärkten Akustikgitarre für das perlende Saitenspiel und einer elektrischen Gitarre für funkige und rockige Elemente, bei denen sein Spiel in einer Solo-Passage stark an Jimi Hendrix erinnert. Seine unbändige Spielfreude drückt sich mal im Einsatz einer kleinen Spieluhr aus, deren Klang er über den Tonabnehmer seiner Gitarre verstärkt. Vor allem durch den Umgang mit einem sogenannten Looper. Mit dem Effektgerät, das die Aufnahme von Gitarrenriffs und das anschließende Abspielen in Endlosschleife ermöglicht, erhöht er die Klangfülle in der ohnehin starken Akustik der Alten Kirche. Schließlich ermöglicht es ihm diese Technik, mit mehreren Gitarren gleichzeitig zu spielen. Setzt er dabei seine 18-saitige Aliquod-Gitarre ein, entsteht ein besonders silbriger Klang. Sphärische Klänge, die er mit einem Bottleneck genannten Metallröhrchen auf der E-Gitarre erzeugt, erwecken bei einem anderen Stück den Eindruck von Vogelrufen im Hintergrund. Die lang anhaltenden Wiederholungen der musikalischen Strukturen sorgen immer wieder für eine geradezu hypnotische Wirkung, die die Zuhörenden weit fortträgt und perfekt dafür geeignet ist, zu tanzen.

09/23/17

Mit Ali in Fürth – sehr schön!

Fürth 23.09.2017 Quelle: www.echo-online.de

Gitarrenduo Höhn und Neander brilliert in Fürth

Von Cornelia von PoserFÜRTH – Im Walzertakt startete die Fürther Studiobühne in eine neue Saison. Am Donnerstag zeigten hier die Ausnahme-Gitarristen Ali Neander und Tilmann Höhn einmal mehr, welche Klangvielfalt sie aus ihren Saiteninstrumenten herauszuholen vermögen. Sie faszinierten die zahlreich erschienenen Gäste mit einem virtuosen Spiel und genossen offensichtlich auch selbst die eher seltene Gelegenheit, gemeinsam zu musizieren. Der walzertypische Dreivierteltakt zog sich dabei wie ein roter Faden durch das Programm des Abends.

Zu diesem begrüßte Tilmann Höhn die Gäste mit einem „Hallo, ich bin das Vorprogramm“ und setzte sogleich zu einem furiosen Auftakt an. Zum Einsatz kam dabei – neben verschiedenen Gitarren, denen der Musiker meditativ anmutende Klänge entlockte – eine sogenannte Loopstation, mit der der in Wiesbaden geborene Instrumentalist gespielte Passagen aufnahm und noch während des Stückes als Tonteppich wieder abspielte. So erschuf der 53-Jährige eine ganz eigene Klangwelt.

Mit der Vorführung seiner Aliquotgitarre setzte der Meistermusiker Höhn gleich zu Beginn noch einen drauf. Das Instrument, das über sage und schreibe 18 Saiten verfügt (vier Bass-Saiten, acht Resonanz-Saiten und sechs Standard-Saiten) löste ob seiner akustischen wie visuellen Einzigartigkeit selbst bei eingefleischten Gitarren-Fans Erstaunen aus. Von dieser Art, die Gitarrenbauer Oliver Klapproth aus dem niedersächsischen Heinsen erdacht hat, gäbe es bisher nur etwa drei oder vier Instrumente, so Höhn im Gespräch mit dem ECHO.

Zusätzliche Hingucker des Abends waren die Horst-Janssen-Plakate von Dr. Klaus Ruhr, die die Wände der Studiobühne derzeit schmücken. Allerdings blieb den Gästen kaum Zeit, die Kunstwerke am Rande des musikalischen Geschehens in Augenschein zu nehmen. Denn die beiden Musiker, die seit rund sieben Jahren zusammen auftreten, zogen alle Aufmerksamkeit auf sich.

Dies gelang zum einen durch die Meisterschaft, mit der die beiden ihre Instrumente beherrschen. Zum anderen durch die Hingabe, mit der die Männer ganze Geschichten mittels ihrer einfallsreichen Musik erzählten und Gefühle und Bilder in den Köpfen der Zuhörer erweckten. Dabei boten die zwei „bekennenden anonymen Melancholiker“, die ihr Publikum selbst mit ihren Anmoderationen bestens unterhielten, nicht nur „Walzerseligkeit“ (Neander). Das i-Tüpfelchen setzten beide durch ihre Experimentierfreude, die sich bei den Improvisationen offenbarte. Hier kamen auch so ungewöhnliche Werkzeuge wie Walzen, Gläser und Korken zum Einsatz, mit denen die Gitarren bearbeitet wurden. Alles „komplett aus der Lamäng“ (Höhn).

Zu Beginn des zweiten Konzertteils nutzte auch Neander die Gelegenheit zu einem Solo. Der begnadete Musiker ist nicht zuletzt als Mitglied der Band „Rodgau Monotones“ bekannt, mit denen auch Gastgeber Matthias Dörsam auf der Bühne steht und die im kommenden März ihr 40-jähriges Bandjubiläum feiern. Bei seinem Solo-Auftritt in Fürth amüsierte er die Gäste mit seiner ganz eigenen Version von Reinhard Meys Klassiker „Über den Wolken“ und protestierte damit gegen den Fluglärm in Frankfurts Süden. Sodann startete das Gitarren-Duo in eine kurzweilige zweite Runde und vollendete damit die grandiose Eröffnung der zehnten Saison der Studiobühne.

Jeder Ton saß und traf auf ein überaus begeistertes Publikum. Zum Ende erklang natürlich – augenzwinkernd und ganz cool – ein Walzer.

09/20/17

Heißer Herbst

In diesem Herbst geht es richtig rund für mich. Ein Gig nach dem anderen – und einer schöner als der andere. Den Auftakt gaben Hotel Bossa Nova letzte Woche in Heppenheim. Eine richtig schöne Kritik, die mich zufrieden stimmt und fast etwas glücklich macht.

Foto: Sascha Lotz

Foto: Sascha Lotz

Und jetzt geht es Schlag auf Schlag weiter.

08/12/17

Yvonne Mwale bei Thomann

Yvonne Mwale bei ThomannHeute sind wir schon früh aufgestanden (das wird so langsam normal) und in Richtung Bamberg gefahren. Wir, das sind Yvonne Mwale, Twaba, Matthias Krüger, Matthias Krämer und ich. Zunächst ging es zu Thomann, wo wir eine kleines Session gespielt haben und dann eine interessante Lagerführung bekamen.
Jetzt sind wir auf dem Weg zum Jazzfest Bamberg, wo wir gleich beim Soundcheck erwartet werden. Bisher ein sehr interessanter Tag, mal abwarten, wie es weitergeht.

08/1/17

Tilmann muss früh aufstehen – 16. August im MOMA Café

Endlich haben wir es auch mal ins MOMA Café geschafft. Hotel Bossa Nova füllt das Sommerloch (nein, wir sind natürlich der special act) und verzaubert das Fernsehpublikum am Mittwoch morgen zwischen 8 und 9 Uhr. Wer also Lust hat und um diese Uhrzeit schon wach ist, kann sich von uns das Frühstück verschönern lassen. Langsam wach werden und Liza lauschen – viel Spaß!

08/1/17

Großartiges Banderlebnis auf dem Burg Herzberg Festival 2017

Yvonne Mwale und Band Burg Herzberg

Für das bekannte Hippie-Festival auf dem Burg Herzberg Festival hat Yvonne Mwale mit großer Besetzung gespielt. Ein denkwürdiger Tag und eine Traumband haben den verschlafenen Hippies den Start in den Tag versüßt. Trotz Matschbergen und Staubwolken ging es auf und vor der Bühne richtig ab. Alle hatten Spaß – nicht zueletzt wegen meiner fantastischen Bandkollegen: Yvonne Mwale, Funky Twaba, Nico Hering (Keyboard), Andreas Neubauer (Drums) und last but not least Hanns Höhn (Baß). Gefilmt und organisiert vom Master of desaster Matthias Krämer.

Nächster Gig mit Yvonne: 12. August Session bei Music Thoman und anschließend in Bamberg.

 

04/27/17

29. April: Ballett Premiere Theater Mainz

Ballett Hochzeit Mainz
Foto: Andreas Etter

Hochzeit

Koen Augustijnen & Rosalba Torres Guerrero

Es soll der schönste Tag im Leben sein. Ein Tag, an dem das Fest einer Hochzeit zur Feier des Lebens an sich wird. An dem es Platz gibt für Fantasie, Emotionen und Verrücktheiten; gleichzeitig haben die Akteure mit dem Diktat einer strengen Zeremonie zu kämpfen. Aber auf jeden Fall soll dieser Tag etwas Persönliches, Intimes, ganz Ungewöhnliches haben. Ein Tag werden, den niemand vergisst … Eine Hochzeit – was eignet sich besser, um die komischen, tragischen und wunderbaren Widersprüche unseres Daseins wie unter einem Brennglas zu erleben.
Nach seinem Erfolg mit Sehnsucht, limited edition tut sich Koen Augustijnen mit der langjährigen Rosas-Tänzerin Rosalba Torres Guerrero zusammen, um diese opulente Tanztheaterproduktion mit dem tanzmainz-Ensemble und fünf Schauspieler*innen auf die Bühne zu bringen. Mit von der Partie ist auch die Mainzer Band Vibes, die wirklich schon alles gesehen hat und zur Not auch vor Balkanmusik und Eisbären nicht zurückschreckt…. [weiterlesen]

02/18/17

Neulich auf der Kreativmesse

Es ist Wochenende und die Kreativmesse in Wallau lockt meine manchmal bastelwütige Frau. Lecker veganes Essen, ein guter Kaffee und eine Stunde Perlchen gucken – das ist schon okay für mich. Und was soll ich sagen – im Erdgeschoss ein bunter Krimskrams Stand neben dem anderen. Uta lässt sich inspirieren und nach dem versprochenen Kaffee geht´s auf in den ersten Stock. Und was sehe ich da? Den Bastian Ortner mit seinen handgebauten Gitarren aus Zigarrenkisten. Juchu, ein Mann, und noch dazu einer mit Gitarren. Mein Samstag ist ja jetzt sowas von gerettet!

Ich duddel also ein bisschen, probiere die kleinen Teile aus und fühle mich so richtig wohl. Eigentlich ganz cool, so eine Gitarre. Würde prima zu meiner Aliquot passen, oder zur Bluesband, oder als Hingucker bei einem Sologig….. War da nicht noch ein bisschen Geld auf dem Konto? Und so endete dieser schöne Ausflug, der mal was ganz anderes sein sollte, wieder bei einer Gitarre. Toll, oder? Ach ja, Perlchen gab es dann doch nicht, aber super leckere luftgetrocknete Salamis aus Frankreich. Dann gehen wir heute abend wohl doch nicht essen….

Erst Kaffee…

dann Perlchen…

und endlich das Glück!

02/3/17

Walhalla Gig fällt vermutlich aus

Tja, wahrscheinlich habt ihr alle es schon gelesen. Bauliche Mängel (wunder, wunder) im Walhalla machten eine sofortige Schließung notwendig. Dann wird Simple Songs dort nicht spielen, sehr schade. Oh Mann, damit entgeht mir eine gigantische Gage, denn bei rund 1000 begeisterten Zuhörern kommt schon was zusammen. Na ja, mache ich eben mal eine Diät im Februar und ziehe die Fastenzeit vor!

Tilmann Höhn im NebelDanke Angelika!

Aber diese Woche wird noch nicht gespart. Ich habe mir mal wieder meine Lieblingsfotografin geleistet, die Angelika Aschenbach. Mein neues Header-Foto ist von ihr gemacht. Ja, ich wollte es etwas zurückhaltend, schwarz-weiß finde ich toll. Und sehe ich nicht irgendwie so nachdenklich, vergeistigt und genial aus?

Aber weil ich schon mal da war, und eine Nebelmaschine in der Ecke wartete, haben wir die Dampfdüse auch noch angeworfen. Keine schlechte Idee, oder? Das ist dabei herausgekommen.

Mal sehen, welches der beiden Bilder den Veranstaltern besser gefällt. Was meint ihr? Ich wünsche euch ein schönes Wochenende – ich werde es mit Yvonne Mwale morgen in Fulda genießen.

Euer Tilmann