05/1/15

Gitarren Nacht Stotzem & Höhn

stozem_walhalla_2015Wahrscheinlich war niemand häufiger auf dem Titelbild der Zeitung Akustik-Gitarre als Jacques Stotzem – und das zu recht. Heute Abend spielt(e) er mit mir im Walhalla Studio Theater im Rahmen der Gitarren Nacht. Seine sympathische Art, die humorvollen Ansagen mit dem charmanten französischen Akzent und natürlich seine brillianten, geschmeidigen Gitarren-Rausch-Orgien haben die Zuhörer und mich begeistert. Ich freue mich riesig über den guten Geschmack der vielen Gäste, die sich mitreißen ließen.

Morgen spielt Jacques übrigens in Edenkoben – falls jemand nicht genug von ihm bekommen kann. Danach geht es nach Berlin.

04/27/15

Walhalla Gitarrentage

Freitag 1. Mai und Samstag 2. Mai
20:00 Uhr
Wiesbaden im Walhalla Theater

wintersongs Tilmann HöhnNeue CD „Wintersongs and other tales of melanchoy“

„Wintersongs…“ ist eine CD mit meinen ´Freak-Gitarren´: Aliquot-, Semifretless-, Bariton-, 8 und 12 String- und Requinto-Gitarren, 16 Songs entstanden als musikalisches Tagebuch über den vergangenen Winter, jeder Song komponiert, improvisiert, aufgenommen, arrangiert und gemischt an einem Tag.

Und was gibt es Schöneres, als diese CD mit zwei großartigen Kollegen und Gitarristen am Wochenende im Walhalla Theater Wiesbaden zu feiern.

Unser Programm:

1. Mai 2015
Unter dem Motto “A Tribute to the ECM Electric Guitar Players” werde ich am ersten Abend ein Konzert ausschließlich auf Elektrischen Gitarren bestreiten, etwas, was ich schon seit einigen Jahren nicht mehr getan hat. Ein improvisatorische Verbeugung vor den großen Klangmalern der E-Gitarre Bill Frisell, John Abercrombie, David Torn, Eivind Aarset und Pat Metheny.

2. Mai 2015
Den zweiten Abend widme ich ganz den akustischen Instrumenten und den großartigen Gitarrenbauern Christian Stoll und Oliver Klapproth, die die ungewöhnlichen Gitarren, die für die neue CD verwendet wurden geschaffen haben. “Wintersongs and other tales of melancholy” wurde ausschließlich mit Non-Standard-Gitarren eingespielt: Akustische Bariton-, Semifretless- 8String- und Aliquot-Gitarren werden an diesem Abend zu hören sein.


Jacques Stotzem
ist einer der vielseitigsten Fingerstyle-Gitarristen der aktuellen Gitarrenszene. 1959 in Verviers geboren, hat der belgische Gitarrist inzwischen 13 CDs eingespielt und gehört für viele Fans der akustischen Gitarrenmusik zu den absoluten Favoriten.
Als gern gesehener Gast auf allen grossen Festivals hat sich Jacques Stotzem mit seinem perfekt vorgetragenen Fingerstyle-Gitarrenspiel, seinem sensiblen Gespür für Melodik und seinem feinen Temperament einen beachtlichen Fan-Kreis erspielt. Seine Konzerttourneen führen ihn durch Europa, Amerika und Asien.
Seine CD “Catch the Spirit” mit höchst bemerkenswerten Arrangements von Rockklassikern schaffte 2009 den Sprung in die belgischen Charts und blieb 41 Wochen lang klassiert ; ein Ereignis in der Akustikgitarrenszene !

KOSHO
Als festes Mitglied der “Söhne Mannheims” erhielt er im Jahr 2005 mit dem “ECHO” der deutschen Phonoakademie und dem “COMET” des MusiksendersVIVA die höchsten zu vergebenden Auszeichnungen in der deutschen Popmusiklandschaft. Seit Beginn der 90er Jahre widmete sich Kosho aka Michael Koschorreck intensiv dem Songwriting mit den Möglichkeiten der akustischen Gitarre und entwickelte seinen individuellen Stil von “Mondo Funk Guitar”, indem er Einflüsse aus Bossa, Blues, Jazz und Flamenco verschmolz
Kollegen: 
”Einfach coole, geschmackvolle und (!) hochwertige Musik eines Ausnahmekünstlers, der trotz aller Skills und Chops nie eitel oder introvertiert klingt.” (Till Brönner) 
”Er lässt mich immer wieder sprachlos werden,…wenn er mal eben alle in seinen Bann zieht, die Augen schließt und einfach spielt. Das ist Musik – Kosho ist Musik.” 
(Xavier Naidoo).

Karten Preise
Vorverkauf: 16€ | Abendkasse: 19€
Kombipreis nur im Walhalla erhältlich und unter 0611 9103743

04/19/15

Release im Rudersport 1888 Biebrich

Cherryl GreenNach einem kurzen Abstecher mit dem Hotel Bossa Nova nach Kaiserslautern gab es nun gestern die Release Party von Cheryl Green in Biebrich im Restaurante Rudersport 1888. Cheryl Green, die afrikanische Sängerin Ivonne Mwale und eine geniale Begleitband, bestehend aus Maurice London, Ulf Kleiner und Robbee Mariano (und mir), haben ihr Bestes gegeben. Rund eine Stunde lang hatten wir riesigen Spaß auf der Bühne. Die Songs der CD KOKON mit dieser Band wachsen zu sehen war einfach großartig.

Zum Schluss eines emotionalen Konzerts gab es Tränen und Danksagungen. Ein wirklich gelungener Abend!

03/27/15

Ich bin ganz schön stolz

label_200Gestern erreichten mich gleich zwei fantastische Kritiken unserer simple songs CD. Sowohl Andreas Schulz hat die CD in der Akustik Gitarre 3/2015 besprochen als auch Frank Mignon in der Zeitung “Publik-Forum”. Wollt ihr auch mal reinlesen?
Akustik Gitarre: ‘Simple Songs’ stimmt genau – und ist doch ein glattes Understatement. Denn so einfach einige der Song-Strukturen auch sein mögen, die die beiden Interpreten Tilmann Höhn an diversen Gitarren und Matthias Krüger am Kontrabass als intimes….. [weiterlesen]

Publik-Forum: In Zeiten zunehmender Hektik sehnt sich der Mensch immer wieder nach Oasen der Schlichtheit und der Besinnung auf das Unergründliche im Einfachen, das berührender Musik… [weiterlesen]
Jetzt wollt Ihr sie auch ENDLICH haben? Kein Problem: HIER BESTELLEN

03/26/15

Die Aliquotgitarre und Andreas haben definitiv geflirtet

andreasschulz-2015

Hat Spaß gemacht – wie man sieht!

Gestern hatte ich das Privileg bei dem wunderbaren Kollegen Andreas Schulz ein Video mit meiner Aliquotgitarre für mein Lieblingsgitarrenmagazin AKUSTIK GITARRE aufzunehmen. Und wo wir schon mal dabei waren, haben wir noch ein zweites Video gemacht. Ich bin gespannt wie’s wird… Aber die Videos mit mir und den Stoll Gitarren waren ja auch schon große Klasse… Also schaut rein bei www.leftover-visuals.de und lest Akustik Gitarre !!! Das nette Foto ist natürlich auch von Andreas!

02/21/15

Hotel Marathon

IMG-20150221-WA0004IMG-20150221-WA0005Meine Fotos werden jetzt kreativer

“Immer nur Gitarren!” schimpft meine Frau, wenn ich ihr wieder mal Fotos von meinen aktuellen Gigs whatsappe (sagt man das so?) Ich finde es schön, wenn ich nach dem Soundcheck und vor dem Gig noch einen Blick auf meine “Schätze” werfen kann. Ich bin sicher, der ein oder andere Gitarren-Nerd versteht mich. Oder?
IMG-20150221-WA0001IMG-20150221-WA0002Okay, heute gibt es mal eine kleine Abwechslung. Auf unserem langen, langen Weg von Schwerin nach Stuttgart (800 km mit meinem kindle und meinem iPad gerade so auszuhalten) sind wir auf dem Seitenstreifen liegengeblieben und mussten abgeschleppt werden. Was stelle sich raus? Der Tank war leer! Arg! Wer glaubt da, dass die Tankanzeige defekt war? Keiner – schon klar!

02/14/15

Quer durch die Republik mit dem Hotel – und im Hotel

Uta Reimann-Höhn

Bühne Berlin

Tilmann Höhn

Bühne Kiel

Gestern sind Wolfgang und ich ganz gemütlich über die Autobahn nach Berlin gefahren – heute ging es nach Kiel. Wahrscheinlich ging das schneller als von Wiesbaden nach Mainz zu kommen. Überhaupt – was ist denn in unserer beschaulichen Kleinstadt los? Bombenalarm, Brückensturz, Sperrung der Mainzer Str. wegen auffälligem Gegenstand (nee, meine Gitarren habe ich alle dabei) und dann auch noch der Fastnachtszug morgen. Wenn ich zurückkomme, herrscht hoffentlich wieder Ruhe und Ordnung. Vertraut und bekannt ist dagegen mein Bühnen-Equipment, von dem ich euch hier wieder in Kenntnis setzen möchte. Ach so, gestern Berlin und heute Kiel – wir beschallen dieses Wochenende den Norden. Helau oder Alaaf oder so!

01/31/15

Freier Tag in München

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Lecker Müsli!

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Mein Bühnenaufbau!

Tourstart für das Hotel!
Es ist immer wieder schön, in der Unterfarth in München zu spielen. Besonders, wenn das Publikum uns feiert und die Tickets an zwei Tagen hintereinander weggehen wie warme Semmeln. Heute habe ich die freie Zeit bis zum Gig genutzt, um mich ein wenig in der Stadt umzusehen. Habe My Müsli entdeckt, da haben wir auch schon bestellt. Jetzt geht es nach einem Kaffee wieder auf die Bühne. Wir proben unsere neuen Stücke noch mal, bevor es dann um 21 Uhr wieder losgeht.

01/25/15

Danke Frank!! für diese netten Worte!!

Jazztage2015

Toller Kommentar zu den Jazztagen Mainz

“Und? Wie war’s?” Das ist die unangenehmste Frage nach einem Konzertabend oder einer Musikveranstaltung, besonders, wenn sie von einem der Hauptakteure kommt. Tilmann Höhn, seines Zeichens bekennender Gitarroliker, equipmentöser Kreativ-Soundbastler und eigenwilliger Virtuose an allem, was mindestens 6, im extremen Fall wie bei seiner Aliquot-Gitarre aber auch schon mal 18 (!) Saiten hat, lud mit seinen vorzüglichen Kollegen des “Klangraum-Studios” Mainz Matthias Krüger (Bass) und Bernhard Hering (Vibrafon/Percussion) sowie dem “Hotel Bossa Nova”-Drummer Wolfgang Stamm zu einem jener Abende ein, die mich als bekennenden Tilmann-Höhn-Fan in meiner ein wenig unreflektiert schwärmerischen Meinung bestätigen, dass dieser feine Herr auf jeden Fall schon mal ein Gesamtkunstwerk an sich darstellt. Ergänzt um die Erkenntnis, dass eine Band immer nach Vibrafon klingt, sobald ein Vibrafon dabei ist, war dieser musikalisch höchst abwechslungsreiche und spannende Filmmusik-Abend schon dadurch etwas Besonderes, weil die Akteure synchron zu den bewegten Bildern spielen mussten, die vom Drummer Wolfgang Stamm gestartet und nach denen die Band diszipliniert eingezählt werden musste, wofür der vorzügliche Mann am Schlagwerk schon mal ein großes Lob und Mitleid verdient hat, vor allem, wenn man weiß, unter welcher Anspannung man steht, wenn man gleichzeitig “die Show fährt” und zu allem Überfluss auch noch mitspielt. Geboten wurde eine unterhaltsame, eigenwillige, kreative aber niemals angestrengt-extravagante Mischung aus Weltmusik, Jazz, Rock, Hering und Höhn. Diese beiden letzten Kategorien sollten umgehend Einzug in die Lexika der Musikwissenschaft finden, wobei noch zu klären wäre, welchen kompositorischen Anteil am Gesamt-Geschehen der bestechend sichere und lächelnd-charismatische Bassist und Studio-Mitinhaber Matthias Krüger hat, der immer dann, wenn ich einen Auftritt oder eine Aufnahme von ihm erlebe, meine These kurzzeitig widerlegt, dass ein Akustik-Bass irgendwann wegen seiner “Twäng”- und “Kboum”-Geräusche nerven muss. Ein hochmusikalischer Abend mit viel Spielfreude. Und einem Tilmann Höhn mit diesmal nur drei Gitarren am Start. Müssen wir uns etwa Sorgen machen?
(Frank Mignon, 24.01.2015)